Zellulosedämmung
Einer der großen Vorteile der Zellulosedämmung ist der homogene Anschluss der Dämmung an die Holzbauteile, wie Sparren, Wandständer und Deckenbalken.
Die in Säcken komprimierten Zelluloseflocken werden mit einer speziellen Maschine aufgelockert, mit Luft durch Schläuche in das dämmende Fach transportiert und dort setzungssicher verdichtet. So entsteht ein völlig fugenloses Dämmfeld.
Selbst kleine schlecht zugängliche Bereiche lassen sich gut mit Zellulose füllen. Dies schlägt sich im Heizenergiebedarf eines Gebäudes nieder. In den USA und Großbritannien wurden Großversuche durchgeführt, um den realen Heizenergiebedarf von Häusern mit Mineralfaser und Häuser mit Zellulosedämmung zu vergleichen. Das Ergebnis spricht für sich: 24% weniger Heizenergie verbraucht das mit Zellulose gedämmte Gebäude. Die Gründe hierfür sind vielseitig und es zeigt sich, dass Werte wie Wärmeleitfähigkeit und Dämmstärke nicht immer aussagefähig, über die Effektivität eines Dämmstoffes sind. Es kommt vielmehr auf das gesammte bauphysikalische Verhalten und die Verarbeitung an.
Dämmstoffe aus Zellulose nehmen durch ihre geringe Wärmeleitfähigkeit einen Spitzenplatz unter den natürlichen Dämmstoffen ein. Zellulose ist die Gerüstsubstanz fast aller Pflanzen und die am häufigsten vorkommende organische Verbindung.
Vorteile von Zellulosedämmstoffen:
• optimaler Wärme/Kälteschutz
• sehr gute Schallschutzwerte durch hohe Rohdichte
• dampfdiffusionsoffen und damit bauschadenstolerant
• trägt zu einem angenehmen, gesunden Raumklima bei
• extrem Tauwasseraufnahmefähig ( bis zu 30 Gewichtsprozent ohne die Dämmwirkung zu verlieren )
• gute ökologische Bewertungskriterien





